Spaziergang in der Innenstadt

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Die Schönheit und die Stimmung der Innenstadt werden auch dich beeindrucken.

Die berühmte Persönlichkeit der Stadt, Mihály Váci, der hier geboren wurde, charakterisierte die Innenstadt mit diesen Worten: „…es ist keine historische Stadt. Ihr Name wird von keinen Schlachten, Friedensverträgen gekennzeichnet, sie hat nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten, alte Kunstdenkmäler mit königlichen Fußstapfen…”, aber ihre Schönheit und Stimmung reißen die Besucher mit sich.

Ausgangspunkt, der Kossuth-Platz

Wenn wir zum ersten Mal in Nyíregyháza sind sollen wir unseren Spaziergang auf dem Kossuth-Platz beginnen. Der Ziersteinboden symbolisiert mit den die Planeten darstellenden neun kreisförmigen Mosaiken das Sonnensystem. Das bedeutendste Gebäude des Platzes stellt das von Károly Benkó geplante Rathaus dar. Das Gebäude, mit einem arkadenförmigen Eingang, mit Renaissancestimmung und im Stil des Eklektizismus wurde 1872 gebaut. Der Festsaal des Hauses gab dem berüchtigten „tiszaeszlaer Prozeß” einen Platz, hier tauchten Károly Eötvös und Kálmán Mikszáth auf, in seinem Gästezimmer wohnte mal Zsigmond Móricz. Über, auf den Platz gehendem Balkon, auf beiden Seiten der Fassade ist je eine Darstellung der Justitia zu sehen.

In der Mitte des Platzes steht das Denkmal von Lajos Kossuth, das von Gyula Bethlen angefertigt wurde. An der Rückseite der Statue, auf einem gebrochenen Kanonenrohr sind ein Vogel abgebildet und darunter das Datum: 1848 zu sehen. Im Schatten von alten Kastanienbäumen steht die ewige-Erlösung-Gedächtnissäule, auf seiner linken Seite sind die zweifelnden, auf der rechten Seite die vertrauensvollen Bauerngesichter zu bewundern.- „Die Stadt Nyíregyháza steht nicht mehr unter der Macht und dem Besitz eines Grundherrn. „

Nyíregyháza - Kossuth-Platz

Die Weiterführung des Platzes ist das 1912 nach den Plänen von József Huber gebaute eklektische Gebäude des Sparpalastes, dessen geschützten Kunstdenkmal- Kassenraum eine bemalte, farbige Glaskuppel deckt. Dem gegenüber steht eines der eklektischen Gebäude aus dem Jahrhundertende, das nach den Plänen von Ignác Alpár 1895 errichtete Hotel Korona. Seine drei Stirne zeigen den Besuchern immer ein anderes Gesicht. Interessant ist, dass im zum Anlass seiner Einweihung organisierten Ball zuerst in der Stadt Licht wurde.

Neben dem Hotel steht die von Virgil Nagy gebaute römisch-katholische Kirche. Der schönste Teil der dreischiffigen, wie eine Basilika errichteten Kirche ist das monumentale Kreuzschiff. Hier befindet sich auch die Marmorkanzel, in deren bogenförmigen Feldern das Relief der 4 Apostel zu sehen sind. In der Nachbarschaft der Kirche befindet sich das Bischofspalais der römisch-katholischen Diözese von Debrecen-Nyíregyháza.

Die Sehenswürdigkeiten in der Zrínyi Ilona Straße

Weiterspazierend in der Zrínyi Ilona Straße erblicken wir zwei schöne Gebäuden, den neobarock katholischen Mietpalast und die einstige römisch-katholische Pfarrei. Dazwischen steht die Brunnenanlage mit drei Grazien aus Bronze von Tibor Borbás, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der, in der Mitte der Straße stehende Palast im Sezessionsstil gibt heute dem Standesamt einen Platz. Diejenige, die schon hier waren werden die Stimmung und die farbige Kavalkade der kleinen Gasse nicht vergessen. Vom Frühling bis zum Herbst verleihen die vielen Blumen und Ziersträucher eine mediterrane Stimmung, an der Statue der Grazien aus Bronze können die Besucher die Musik der Straßenmusikanten genießen.

Sehenswürdigkeiten in der Bocskai Straße

In der Richtung der Bocskai Straße können wir das Gebäude des Bezirksgerichtes, daneben die Staatsanwaltschaft erblicken.

Der Szabadság Platz, das Zentrum des kulturellen Lebens

Das Zentrum des kulturellen Lebens ist der Szabadság Platz. Hier finden wir die Zsigmond Móricz Regionale und Städtische Bibliothek und das interessante Gebäude des Mihály Váci Kulturzentrums gebaut nach den Plänen von Ferenc Bán. Auf der anderen Seite der Straße hinter dem Gebäude steht das blaue Gebäude der Städtischen Galerie, das der Dauerausstellung von „Münzenkünstlichen Schöpferwerkstatt von Sóstó” und anderen künstlerischen Wechselausstellungen ein Zuhause gibt.

Neben der Stadtgalerie steht die neue Zoltán Kodály Grundschule mit ihrem Konzertsaal, wo auch das weltberühmte Cantemus Chor aufgetreten hatte. Auch ein Teil des Gebäudes ist der Gyula Pál Raum, wo sich Wechselausstellungen befinden. Nach einem kleinen Umweg kommen wir zur Continental Arena. Sie ist der Schauplatz von vielen prestigevollen Sportereignissen, Messen, und Ausstellungen wechseln sich im Laufe des Jahres. Der, hinter dem Baukomplex liegende Stadtteil heißt „Bujtos”, der Schauplatz von einstigen berühmten Duellen, der von Gyula Krúdy verewigt wurde. Heute ist dieses Sumpfgebiet entwässert und es wurde hier ein Freizeitpark angelegt.

Zurück in die Richtung der Innenstadt finden wir dem Bankgebäude gegenüber die Statue der Stadtgründer, die 2001 geweiht wurde. Die Statue -das Werk von Benedek Nagy- stellt den Grafen Ferenc Károlyi und den Stiefelmachermeister von Szarvas, János Petrikovics dar, die die Hauptfiguren der Neubesiedlung der menschenleeren Stadt von 1753 waren.

Heldenplatz

Das, am Heldenplatz stehende imposante Komitatsgebäude, im Stil des Eklektizismus und Historismus errichtete Rathaus ist auch das Werk von Ignác Alpár. In den zwei Nischen der Fassade sind die Gestalten von Ede Kallós, der Heerführer Szabolcs und König Stefan, auf dem Zierhof Menyhért Lónyay (1871-72) und Miklós Kállay(1942-1944) die früheren Ministerpräsidenten, die hier geboren sind, zu sehen. In der Parkanlage vor dem Komitatsgebäude steht das Denkmal für den ersten Weltkrieg von Zsigmond Stróbl Kisfaludy aus dem Jahre 1928. Seine Hauptfigur ist mit einem Drachen kämpfender Held, die zwei Nebengruppen stellen den Aufbruch in den Kampf und das Ende dar. Auf dem Gellért Berg aufzufindende Statue mit der Drachentötermotiv ist eine Nachbildung von der in Nyíregyháza. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes steht das Denkmal für 56’ vom Bildhauer Sándor Győrfi, das im Jahre 2006 geweiht wurde.

Nyíregyháza - Heldenplatz

Der 23.Oktober Platz und seine Umgebung

Auf dem 23.Oktober Platz stehende Rundplastik, der Lebensbaum aus Kromstahl, die eine Frauenfigur darstellt von Béla Tilles, zeigt das Zusammenknüpfen von Gegenwart und Vergangenheit und ist zugleich das Symbol des Glaubens an der Zukunft. Der sich auch hier befindende, einen Hahn darstellende Trinkbrunnen aus Bronze ist das Werk von Lajos Orr. In der Nähe liegenden Síp Straße steht die orthodoxe Synagoge, die nach den Plänen von Lipót Baumhorn zwischen 1924-32 errichtet wurde. Nicht weit erblicken wir das charakteristische, aus roten Ziegelsteinen gebaute Gebäude der Sankt Atanas Griechisch-Katholische Theologische Hochschule, die im Jahre 2003 geweiht wurde.

Wenn wir Richtung Innenstadt weiterlaufen kommen wir in die Gábor Bethlen Straße, wo die doppeltürmige, griechisch-katholische Kirche im gemischten, byzantinischen Stil steht. Von seinem Schutzpatron Sankt Nikolaus errichtete Sándor Tóth eine Springbrunnen-Skulptur (1996) ,wonach die kleine Gasse hinter der Kirche benannt wurde.

Kálvin Platz und Országzászló Platz

Das bedeutende Gebäude des Kávin Platzes ist die kalvinistische Kirche im romantischen Stil aus den Jahren 1873-1882. Die Weiterführung des Kálvin Platzes ist der Országzászló Platz, wo man das Denkmal für die Opfer und Märtyrer des zweiten Weltkrieges finden kann, das von den verstorbenen Ministerpräsidenten, József Antall 1991geweiht wurde. Auf der südlichen Seite des Platzes lenkt unsere Aufmerksamkeit die Bronzestatue „Der ungarische Husar” zur Ehren der Husaren auf sich, damals zog nämlich ein Husarenregiment der ungarischen königlichen Armee in die städtische Kaserne ein. 1891 wurde eine für ein ganzes Regiment geeignete Kaserne errichtetet. Die Husaren spielten bis zum zweiten Weltkrieg im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt eine große Rolle.

Vom Platz aus ist das Stadtbild bestimmende, im Stil der Sezession gebaute Eckgebäude gut zu sehen, das ehemalige Nyírvíz Palais. Auf seinem auf die Straße gehende Giebel sind zwei Urberufe symbolisierende Mosaiken zu sehen: das eine symbolisiert die Fischerei und die Jagd, das andere den Ackerbau.

Bessenyei Platz

Auf dem Bessenyei Platz steht die Bronzestatue des Leibwächters von Maria Theresia, des Schriftstellers und Philosophen György Bessenyei im Stil des Neobarocks, das Werk von Ede Kallós, das die erste die erste Statue in der Stadt war, die im Freien ausgestellt wurde. Wir finden das von Ignác Alpár geplante, im Jahre 1894 im Stil des Eklektizismus gebaute Zsigmond Móritz Theater in einer idyllischen Umgebung. Seine Hauptfassade schmücken die Reliefs von Moliere, Szigligeti und Shakespeare. Vom Theater wird jedes Jahr Ende August das größte gesamtkünstlerische Festival, das Vidor Festival organisiert. Dem Theater gegenüber gedenken die Statuen von Mihály Váci (jun.István Szabó, 1976) und Gyula Krúdy (Imre Varga, 2003) der Söhne der Stadt.

Der Benczúr Platz

Das auf dem Benczúr Platz stehende monumentale, im neoklassischen Stil gebaute Gebäude ist das András Jósa Museum, das seinen Namen von dem berühmten Wissenschaftler und Polyhistor bekam. Im, im Frühjahr 2008 innerlich erneuten Museum ist eine reiche Sammlung der Erinnerungsgegenstände von Nyíregyháza und des Komitats zu finden. Neben den Dauerausstellungen- archäologischen, volkskundlichen, künstlerischen Ausstellungen, dem Tresorsaal mit den Goldschätzen von Kunfehértó- können die Besucher wertvolle Wechselausstellungen bewundern.

Nyíregyháza - Benczúr Platz

Einige Schritte weiter ist die Kalksteinstatue des, in Nyíregyháza geborenen Malers Gyula Benczúr zu sehen, das Wek von Géza Fekete Galántai. Hinten, auf dem Sockel eines Sprudelbrunnens, in Deckung von Bäumen steht die berühmte Skulptur von Zsigmond Stróbl Kisfaludy, die Geburt von Venus. Das interessante daran ist, dass die Originelle in Santa Barbara von Kalifornien zu finden ist, die in der Weltausstellung von Barcelona 1925 eine Goldmedaille erhielt. Ihre treue Reproduktion wurde selbst vom Künstler der Stadt geschenkt. In der Mitte des Platzes wurde vor kurzem das Gebäude des im Jahre 1925 gebauten zierlichen Pavillon erneut, wo früher eine Sommerkonditorei mit Musik, später ein Biergarten fungierten.

Der Luther Platz

Losgehend Richtung Iskola Straße kommen wir zum im Barockstil gebauten Denkmalgebäude der evangelischen Kirche. Die, 1753 dank des Toleranzpatents von Joseph II: angesiedelten Tirpaken begannen ihre Steinkirche zu bauen. Ihr Architekt war der Italiener Giuseppe Április. Sie wurde 1786 am höchsten Punkt der alten Stadt geweiht. Die Kirche spielt im Musikleben von Nyíregyháza eine wichtige Rolle, ist der Schauplatz von Orgel- und Chorkonzerten. An der Fassade des Gebäudes erinnert uns ein Glockenspiel an das Vergehen der Zeit.

Neben der Kirche befindet sich das aus zwei Gebäuden bestehende Luther-Haus, das einst der Mietpalast der evangelischen Kirche war. Das Gebäude wurde nach den Plänen von István Kotsis im Jahre 1928 gebaut und galt damals als das modernste Mietshaus der Stadt. Einige Schritte vom Luther- Haus, an der Wand des, unter der Adresse Szent István Straße 8. befindenden Hauses verkündet eine Gedenktafel, dass hier einst das Geburtshaus des bekannten Schriftstellers, Journalisten Gyula Krúdy stand, der 1878 geboren wurde. In dieser Straße ist das Nyíregyházi Kossuth Lajos Evangelische Gymnasium zu sehen, das das erste Gymnasium des Komitats ist. Es wurde von der evangelischen Kirche 1806 gegründet, von 1861fungiert es als Gymnasium. Seine Schüler waren unter anderem der Schriftsteller Gyula Krúdy, der Chemiker- Foscher János Kabai und auch der Schriftsteller und Journalist Béla Gádor.

Die kurze Geschichte von Nyíregyháza

Über die Geschichte der Stadt können wir kurz erzählen, dass die Fläche der Stadt nach archäologischen Befunden seit dem 10. Jahrhundert bewohnt ist. Jedoch wird sie zu den jüngeren Siedlungen gezählt, da die richtigen Veränderungen im 18. Jahrhundert passieren sollten. 1753 waren die slowakischen Ansiedler, mit heutigen Namen die Tirpaken gekommen, die in den Alltagen um die Stadt, in den sogenannten Buschgehöpften lebten, damit der Stadt eine einzigartige Siedlungsstruktur verleihend. Das wichtigste Ereignis im Leben der Bewohner von Nyíregyháza war die Ewig-Erlösung von 1837, als sie sich vom Rechtsamt des Feldherren erlöst haben, dank dessen bekam Nyíregyháza 1837 den städtischen Rang. Heute empfängt eine lebendige, stimmungsvolle und schöne Stadt ihre Gäste. Parken, Plätze, große Grünanlagen, moderne und alte Gebäude prägen ihr Stadtbild, die ihre alte und innerliche Stimmung bewahren konnte.

Bilder über die Innenstadt

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